Fortschreibung des Kinderbetreuungsbedarfsplans

Datum: 26.11.2017  |  Alle Einträge zum Thema

Symbolbild Kindergarten

Vorschlag für langfristige Planung der städt. Kindergärten

Eine langfristige Planung für die städtischen Kindergärten, schlagen die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Christa Große Winkelsett, und die dortige Sprecherin der CDU, Regina Osterhaus-Ehm, vor. Die Stadtverwaltung solle den Kinderbetreuungsbedarfsplan bis 2022 fortschreiben.

Im Jugendhilfeausschuss werden regelmäßige Fortschreibungen der Auslastungen der Kindergärten bezogen auf unterschiedlichste Betreuungsvarianten und -zeiten diskutiert. Hierzu gehören notwendige Anpassungen der Betreuungsplätze, die Errichtung neuer Kindergärten oder die Erweiterung von Gruppen in bestehenden Kindergärten. So ist im Haushaltsplanentwurf 2018 der Neubau eines Kindergartens an der Gemeinschaftsgrundschule Gartenstraße vorgesehen. Der alte Kindergartenstandort in Allner soll weiter erhalten und ausgebaut werden. Diese Neubauten sind trotz der neuen Kindergärten mit Erweiterung um eine Gruppe in Stoßdorf und Allner erforderlich.

„Zudem ändern sich die Betreuungsanforderungen an die Stadt. Ü1-Kinder sind keine Seltenheit und die U1-Betreuung wird zum Teil bereits diskutiert. Diese Entwicklungen treffen eine Stadt wie Hennef hart, denn neben den notwendigen Investitionen, kommen die Personalkosten in nicht unerheblichen Maße hinzu.“, erklärt Christa Große-Winkelsett.

Daher streben die Antragstellerinnen an, einen Kinderbetreuungsbedarfsplan zu erstellen, der nicht nur einen Planungshorizont von zwei Jahren hat, sondern auf Basis von Prognosedaten eine Planung der Bedarfe bis ins Jahr 2022 ermögliche. Verschiedene Planungsvarianten sollten zudem die unterschiedlichen Betreuungsformen und die Betreuungszeiten aufzeigen. Dabei sei auch der sich daraus ergebenden Personalbedarf darzustellen.

„Auf dieser Basis kann dann ermittelt werden, ob die Stadt in den nächsten 5 Jahren einen weiteren Bedarf an Kindergärten decken muss oder nicht. Überraschungen für den Haushalt wollen wir zukünftig vermeiden.“ so Regina Osterhaus-Ehm.

Von: Christoph Laudan
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