Junge Union Hennef beim Deutschlandtag in Dresden

Datum: 24.10.2017  |  Alle Einträge zum Thema

v.l.n.r.: Angelina Keuter, Raphael Jasjukaitis und Christoph Laudan

Beim jährlich stattfindenden Treffen der Junge Union Deutschlands (JU), war Hennef mit drei JU‘lern sehr gut vertreten.

Die Zusammenkunft der eintausend Delegierten stand in diesem Jahr unter dem Leitthema „Das Europäische Haus zukunftsfest machen“ und zitierte damit den in diesem Jahr verstorbenen Bundeskanzler der deutschen Einheit, Helmut Kohl. In dem Leitantrag, der durch zahlreiche Änderungsanträge der Kreisverbände angepasst wurde, werden u.a. effektive Reformen der Institutionen, eine verbesserte Infrastruktur und das Zusammenwachsen der Grenzregionen angemahnt.

Doch die gesamte Tagung stand auch unter dem Eindruck der vergangen Bundestagswahl. Und so forderten die jungen Delegierten aus allen Teilen Deutschlands in der „Dresdener Erklärung“ die Mutterparteien der Union auf, ihre Grundhaltungen wieder stärker in den Mittelpunkt zu stellen und das desaströse Wahlergebnis aufzuarbeiten. Die inhaltlichen Forderungen erstreckten sich von der Digitalisierung Deutschlands, über die Familien-, bis zur Sicherheitspolitik. Die Neuregelung des Bereichs Migration und Integration nahm dabei besonders viel Raum ein. In vielen Redebeiträgen wurde hart, aber sachlich um die Position der JU gerungen.

Die zentrale Forderung des Deutschlandtages, das Eingehen einer Koalition mit FDP und Grünen von einem Bundesparteitag der CDU bestätigen zu lassen, wurde von der CDU-Vorsitzenden, Angela Merkel, bei ihrem Besuch sogleich übernommen. Nach ihrer Rede stellte sie sich den kritischen Fragen der Delegierten. Hierbei nahmen nicht nur die JU‘ler aus Bayern kein Blatt vor den Mund. So wurde ihr Umgang mit dem Wahlergebnis kritisiert, das fehlende Profil in der Großen Koalition und die Befürchtung geäußert, dass in einer „Jamaika-Koalition“ die Prinzipien der Union leiden würden. Schließlich wurde auch ihre Rolle an der Spitze der CDU in Frage gestellt, worauf sie antwortete, dass sie demokratisch legitimiert sei und auch noch einmal als Vorsitzende antreten werde.

„Neben dem Zusammentreffen mit vielen Spitzenpolitikern wie Jens Spahn, dem Innenminister Thomas de Maizière und der Ministerpräsidentin des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer, und der inhaltlichen Antragsarbeit, dürfen bei einem Deutschlandtag natürlich die legendären Parties nicht fehlen“, so Angelina Keuter, Vorsitzende der Jungen Union Hennef. „Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter uns, nächstes Jahr fliegen wir nach Kiel!“


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