Amerikanischer Abend mit der CDU Hennef im Hennefer Wirtshaus

Datum: 05.12.2016  |  Alle Einträge zum Thema

Symbolbild © CDU Deutschlands

Björn Franken, Hans Peter Lindlar, Dr. Andrew Denison und Thomas Wallau (v.l.n.r.)

Hennefpartei analysiert den Ausgang der amerikanischen Präsidentschaftswahl mit Experte Dr. Andrew Denison

Bei zünftigem amerikanischem Essen veranstaltete die CDU Hennef ihr 9. Hennefer Fabrikgespräch, dieses Mal im Hennefer Wirtshaus.

Der Vorsitzende der CDU Hennef Thomas Wallau begrüßte den Direktor der Transatlantic Networks Dr. Andrew B. Denison, der sich den Fragen des Moderators Regierungspräsident a. D. Hans-Peter Lindlar und der Veranstaltungsteilnehmer stellte.

„Für unser heutiges Fabrikgespräch konnte die CDU Hennef wieder eine außergewöhnliche Persönlichkeit gewinnen, dessen Expertenrat in der heutigen Medienlandschaft in Sachen USA großes Gewicht.“, so Wallau.

Als gebürtiger Amerikaner mit nach wie vor engen Beziehungen zur USA gab Denison einen interessanten Einblick in die amerikanische Gesellschaft und das dortige Wahlverhalten bei der Präsidentschaftswahl dieses Jahr sowie einen Ausblick auf mögliche politische Entwicklungen dieser auf amerikanischer und internationaler, insbesondere auch auf europäischer Ebene.

„Sicherlich birgt eine Präsidentschaft Trump auch Unwägbarkeiten für die amerikanische Gesellschaft und für internationale Verbindungen. Aber die Wahl Trumps kann auch ein Weckruf sein.“, so Denison.

Denison sieht einen Grund für den Wahlerfolg Trumps auch darin, dass die amerikanischen Medien ständig mit Negativschlagzeilen über Trump aufgewartet und ihm somit unbewusst kostenlose Wahlwerbung beschert hätten.

Einen weiteren Grund sieht er in der Unbeliebtheit Hillary Clintons beim Volk. Viele hätten sich einfach nicht vorstellen können, Clinton zu wählen. So wählten etwa sechs Millionen Amerikaner weniger die demokratische Kandidatin als dies bei der letzten Wahl mit Barack Obama als Kandidat der demokratischen Partei noch der Fall gewesen ist.

Barack Obama selbst habe diesbezüglich im Nachgang an die Wahl auch harsche Kritik an Clinton geübt.

Bei einem war sich Denison aber sicher: Mit oder ohne Trump – Deutschland würde immer einen guten Weg gehen. Deutschland habe schließlich in den letzten 70 Jahren gezeigt, wozu es imstande sei. Das gleiche gelte seiner Meinung nach grundsätzlich auch für die europäische Staatengemeinschaft.

Der CDU-Landtagskandidat für den östlichen Rhein-Sieg-Kreis Björn Franken bedankte sich bei Dr. Andrew Denison für seine Bereitschaft, die aktuellen Themen der amerikanischen Gesellschaft darzustellen. „Von einem Insider Hintergründe zur Wahl Trumps und deren Auswirkungen zu erfahren, kann spannender kaum sein.“, so Franken.

Von: Eva Vendel
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