CDU fordert Verbesserung der Verkehrssituation in Geisbach

Datum: 09.02.2006, 09:40 Uhr  |  Alle: Anträge | Termine | Pressemitteilungen

Dr. Hedi Roos-Schumacher, stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende und Geisbacher Stadtverordnete fordert die Verwaltung in einem Antrag auf, die Straßen- und Verkehrssituation in Geisbach zu überprüfen, geeignete Maßnahmen zur Verbesserung zu bestimmen und durchzuführen.

"Ziel ist es, die Schulweg- und Verkehrssicherheit sowie die Aufenthaltsqualität in Geisbach zu optimieren. Das bedeutet, Geisbach für Durchgangsverkehr weniger attraktiv zu machen, Rahmenbedingungen zu schaffen, dass die für Geisbach bereits ausgewiesene Tempo 30 – Zone als solche auch realisiert wird und problematische Bereiche soweit möglich korrigiert werden. In diesem Zusammenhang wird für die Hanftalstraße als neue Vorfahrtsregelung „Rechts vor Links“ festgelegt. Schließlich ist der Straßenzustand zu überprüfen", schreibt Roos-Schumacher weiter.

"Die Neubaugebiete Futterstück und Neubau-Anschlussbereich an die Griendskaule sind inzwischen weitgehend bebaut. Im Futterstück ist der Straßenausbau sehr fortgeschritten. Jetzt gilt es, den Gesamtbereich, dessen Verkehrsbelastung sich durch die Neubaumaßnahmen erhöht hat, noch einmal in den Blick zu nehmen, um notwendige Verbesserungen zu erzielen", erläutert die Geisbacher CDU-Stadtverordnete.

Besonders zu nennen sind folgende Punkte:

  • Obwohl als Tempo 30 Zone ausgewiesen, wird in Geisbach deutlich schneller gefahren. Dies gilt vor allem für die Hanftalstraße. Hier kann durch Anordnung der Vorfahrtsregel „Rechts vor Links“ Abhilfe geschaffen werden.
  • Dadurch könnte auch die weiterhin problematische Einmündung Heltenstraße/Röckelstraße in die Hanftalstraße entschärft werden.
  • Die Verengung in der Kapellenstraße im Bereich des Bauernhofs Janßen führt immer wieder zu gefährlichen Situationen im Begegnungsverkehr. Die begrüßenswerte Intention der baulichen Ausführung an dieser Stelle, die Geschwindigkeit deutlich zu reduzieren, wird von den Autofahrern offenbar so nicht erkannt bzw. nicht akzeptiert. Hier ist zu prüfen, ob durch eine zusätzliche Beschilderung mehr Klarheit geschaffen werden kann.
  • Der Hohlweg ist infolge des Bevölkerungszuwachses im Neubaugebiet im Gegensatz zu früher Durchgangsstraße geworden. Die Straße ist sehr eng, bei Begegnungsverkehr kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Die Anwohner des Hohlwegs klagen zu Recht über Gefährdungen (zuletzt Rhein-Sieg-Anzeiger vom 3.2.2006). Ich verweise in diesem Zusammenhang auf mein Schreiben an die Stadtverwaltung vom 12.9.2004. Hier gilt es vor allem, durch geeignete Maßnahmen die Einhaltung des Tempo-30-Gebots durchzusetzen und ggf. eine Ausweichstelle einzurichten, damit größere Fahrzeuge ohne gefährliches Rangieren aneinander vorbei kommen.
  • Verstärkt hat sich das Verkehrsaufkommen ebenfalls im Bereich Heltenstraße. Ein Bürgersteig ist nicht durchgängig vorhanden, es gibt mehrere Engpässe. Die Heltenstraße ist Schulweg für Kinder aus dem Neubaubereich.


"In den Blick zu nehmen ist schließlich der Straßenzustand vor allem der Hanftalstraße. Im Bereich der Schulen sind in der Fahrbahn eine Reihe von Wurzelaufbrüchen festzustellen, zwischen Schulen und Haus Steinen ist die Fahrbahn in sehr schlechtem Zustand. Auch dies wirkt sich negativ auf die Verkehrssicherheit in diesem Bereich aus", meint Dr. Hedi Roos-Schumacher abschließend.

Von: Timo Mügge
    Seite versendenSeite empfehlen         Seite versendenSeite drucken
HomeMitmachen!ParteiUnsere VereinigungenPolitik direktStadtratBürgermeisterKreistagDüsseldorf & Berlin & BrüsselService

Keine Nachrichten in dieser Ansicht.

Keine Nachrichten in dieser Ansicht.

Kontakt
E-MailPostTelefonTelefaxPersönlich
Archiv